Oshury – 02 - 34: Bekannte im Nebel
Nathanael, Grolak, Caius und Beth setzten ihren Weg im Nebellabyrinth fort. Die Rast an der Brücke hatte ein wenig Kraft zurück gegeben.
Beth bemerkte, wie Sula in der kurzen Zeit, in der sie nun in der Traumgrube umher wanderten, deutlich gewachsen war.
Dann führte der Weg in einen Wald hinein. Es roch nach Tannennadeln und Nathanael fühlte sich an den Neuntöterwald erinnert.
Sich nähernde Schritte waren zu hören. Äste brachen. Eine Gestalt brach aus dem Unterholz. Sein zerfetzten Gewand verriet ihn mehr als das von Entsetzen verzerrte Gesicht und der gehetzte Blick: Es war Lufran, der erste Strahl der Gleißenden, der Göttin Ygrtras.
Dann tauchen die Verfolger auf: Graue Reißzähne, angeführt von Seraye. Ihr kommen die Charaktere wie Traumgestalten vor, die sie von irgendwoher kennt, ohne sich recht daran zu erinnern. Von ihr erfahren sie, dass es in der Traumgrube nicht nur den Wald mit seinen Banditen, sondern auch ein Abbild Skaeghs gibt. Doch dort hat nicht Iosaph McPhillip, sondern die alte Sirath Gilmore das Sagen. Und Molli Kerrisk führt die Gaeleth-Gänger an, die mehr eine Bande von Erpressern und Schlägern sind als eine Handwerkerzunft. Heglef und Grolak sind Anführer von Rebellen, die sich gegen die Ygtras-Kirche stellten.
Nathanael sprach mit Iosaph McPhillip und versuchte, ihn aus seinem Trübsal und Trunksucht zu lösen. Sie sprachen über dessen große Liebe Leisa.