Dead Capital – Session 18: Durchbruch

Dead Capital – Session 18: Durchbruch

Nachdem der letzte Gang ins Moor zwar ein wertvolles Schwert aber kein dringend benötigtes Gold brachte, zogen Arvor, Thori und Rutroar wieder los. Dieses Mal begleitet von vier Trägern und Arbeitern (darunter auch wieder Hillwill), und zwei Bewaffneten, der wohlbekannte Gallin und eine getreue Vindonnus Anhängerin. Ziel war erneut das letzte Grab, um dem vermuteten Geheimgang weiter nachgehen zu können. Dazu wurde schweres Gerät eingekauft, um die Mauer weiter zu öffnen und gegebenenfalls eine Tür zur Sicherung einbauen zu können.

Den Weg durchs Moor fand die Gruppe dieses Mal leichter und so kamen sie nach etwas mehr als der üblichen Zeit – die schweren Lasten machten mehrere Pausen notwendig – zum Grabhügel. Thori stieg als erster hinab und stellte fest, dass sich seit dem letzten Mal hier nichts verändert hatte. Die tanzenden Knochensplitter der Skelettritter waren zur Ruhe gekommen und so machten sich alle direkt ans Werk. Es dauerte zwei gute Stunden bis endlich ein Gang hinter der doppelten Mauer freigelegt war. Tatsächlich führten hier fast gänzlich abgeschliffene Stufen in die Tiefe. Thori ging wieder voran, dabei auf Fallen achtend.

Die Treppe verlief über rund 12 Meter steil nach unten und endete an einem Gang, der sich nach rechts anschloss, nach wenigen Metern aber schon wieder an einer gemauerten Wand endete. Diese war von innen aufgebaut und nur notdürftig verputzt worden. So brauchte Rutroar nur wenige Schläge mit dem Vorschlaghammer, um allen den Einstieg in den Raum dahinter zu ermöglichen. Insgesamt drei Türen führten aus dem ansonsten leeren Raum. Unter einer Tür trat rötliches Leuchten hervor. Im Raum dahinter fanden die Abenteurer einen Berg kartoffelgroßer, glühender Käfer, die Gefahr verhießen. So entschloss man sich schnell dazu, die Tür wieder zu schließen.

Hinter einer weiteren Tür hatten sie mehr Glück: ein schmuckvoll gestalteter Raum mit drei Becken. Gefüllt mit purpur, schwarz und rot gefärbten Wasser. Eine Nische mit Schöpfkelle und Kelch gab nur wenig Aufschluss über den ehemaligen Verwendungszweck dieser Einrichtung. Zwischen den gestapelten Knochen, die an der Wand hinter Glas verwahrt wurden, entdeckte die Gruppe ein edel gearbeitetes Stiefpaar elfischer Machart.

Weiter ging es durch die labyrintischen Räume. Da ein Fallgitter den Weg Richtung Süden versperrte, setzten sie die Erkundung nach Osten fort. In der Mitte des nächsten, großen Raumes, der bis auf eine Fresko an der Wand leer zu sein schien, wartete eine Käfigkonstruktion an der Decke auf unvorsichtige Eindringlinge. Thori nahm das Blickduell mit der spöttisch lächelnden Priesterin auf und konnte so den Durchgang in die weiteren Gänge öffnen. Daher tat sich ein weiterer, breiter Gang auf. Zwei schwere, mannshohe Amphoren flankierten den Durchgang.