Zu Besuch bei alten Damen
Ein aufgeregter Daniano holte die Charaktere zurück zum Bauernhof Sgirra. Die Großmutter ist über Nacht verschwunden. Vor Ort leistet die Peraine-Novizin Seola der Familie Beistand.
Pela, die neu zur Gruppe stieß, schaut sich mit geschultem Blick um, während die anderen versuchen durch Gespräche mit der Familie und eines Rituals von Solivai mehr über das Verschwinden von Eala Sgirra, dem verstorbenen Familienoberhaupt, herauszufinden.
Es wird immer klarer, dass die alte Dame zu untotem Leben erweckt worden ist, wohl ausgelöst durch den goldenen Leuchter, den Daniano im Mausoleum gefunden hatte. Zu allem Überfluss taucht auch noch die Obristin des Kavallerie-Forts von Brig-lo, Ferra Capronde, mit ihren Mannen auf, da sie den angeblichen Krieger (Raffim) rekrutieren wollen, um einem befürchteten Angriff der Novadis besser widerstehen zu können. Ferra und Raffim erkennen sich aber als alte Bekannte wieder, die noch ein Hühnchen miteinander zu rupfen haben. Im daraufhin entspringenden Zweikampf wird Raffim von Ferra besiegt, die sein Schwert als Demütigung und Trophäe an sich nimmt.
Yesar findet in Ealas Kammer ein Stechpalmensträußchen, das die Gruppe auf die richtige Fährte führt. Die Blätter mit den schwarzen Beeren schmücken ein kleines Votivtäfelchen, das als die Schwarze Mutter identifiziert wird. Solivai verliert zeitgleich die Kontrolle über die Blutmagie, die ihr Ritual speiste und auf Danianos Hemd zeichnet sich im Blut der geopferten Henne die Zhayad-Glyphe der Thargunitoth ab.


Der Gruppe wird klar, dass Eala möglicherweise nicht allein verschwunden ist. Von einer redseligen Nachbarin erfahren sie, dass Glynis Napomi die beste Freundin Ealas war und sich etwa alle zwei Wochen nachts heimlich mit ihr (und evtl. anderen) traf. Pela versucht im Haus der Schneiderin Glynis mehr herauszufinden und wird so Zeuge, wie die alte Frau bis in die Knochen erschrickt, als sie eine weiße Rauchsäule über dem Stechpalmenhain aufsteigen sieht. Ein altes Zeichen, das die drei Freundinnen vereinbarten, um die anderen zu rufen, wenn eine von ihnen in großer Not ist.
Zwischenzeitlich sucht Solivai den Krämer des Dorfes auf, an die sie den goldenen Leuchter verkauft hatten. Sie findet ihn mit eingeschlagenem Schädel in seinem Haus vor und hat Glück, dass Yesar und Raffim ganz in der Nähe sind, als sich ein Menschenauflauf bildet und man nach der Todesursache forscht.
Yesar und Raffim erfahren zuvor vom Heiligenbildchenmaler Layando, dass Eala die drei der Bildchen vor fünf Jahren bei ihm in Auftrag gab. Sie beschrieb ihm die Heilige, die sie "Dunkle Mutter" nannte. Die Gruppe folgert daraus, dass Eala je ein Bildchen der Heiligen, die in Wahrheit wohl die Erzdämonin Thargunitoth zeigt, an ihre Freundinnen Glynis und Nita di Camee weiter gab.
Zusammen mit Glynis, die durch Gehstock und Yesar gestützt wird, ist die Gruppe jetzt auf dem Weg zum Stechpalmenhain. Pela eilt voraus, um die Situation schon einmal auszukundschaften.